11 Alternativen zum Bundestrojaner. Going around going dark

In den USA, aber auch anderen demokratischen und autoritären Ländern wird gegenwärtig wieder verstärkt darüber diskutiert, Hersteller von IT-Produkten zu zwingen absichtliche Schwachstellen in ihre Produkte einzubauen. In Deutschland soll der Bundestrojaner, ursprünglich mal zur Terrorabwehr eingeführt, jetzt auch für Alltagskriminalität benutzt werden. Begründet wird dies mit dem „going dark“ Problem: weil immer mehr Nachrichten verschlüsselt werden, versiegen die Überwachungsquellen für die Strafverfolgung. Ich halte nicht viel von diesem Argument. Der Bundestrojaner hat zahlreiche negative Implikationen für die IT-Sicherheit, insbesondere beim Masseneinsatz. In der Podcast Folge zeige ich, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt an verschlüsselte Kommunikation ranzukommen, ganz ohne Trojaner oder absichtliche Hintertüren. Das ist am Ende des Tages besser für die IT-Sicherheit, aber sicher auch für das Vertrauen in den Rechtsstaat.

Shownotes

Hinweise

Kommentare und konstruktives Feedback bitte auf percepticon.de oder via Twitter. Die Folge erscheint auf iTunes, Spotify, PocketCast, Stitcher oder via RSS Feed. Fear of the dark. I have the constant fear that something is always near.

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Ein Gedanke zu „11 Alternativen zum Bundestrojaner. Going around going dark

  1. „Eines ist den Beamten bei der Razzia allerdings nicht gelungen: Stefans Laptop im eingeschalteten Zustand zu beschlagnahmen. Während er ohne Vorankündigung von hinten aus seinem Sitz gezogen wurde, gelang es ihm irgendwie noch, das Stromkabel aus seinem batterielosen Laptop zu reißen. Die verschlüsselte Festplatte wäre beim nächsten Neustart somit passwortgeschützt. […] Im Fall der spektakulären Festnahme des Silk-Road-Betreibers Ross Ulbricht in einer öffentlichen Bibliothek in San Francisco hatte der Laptop als eines der zentralen Beweismittel gedient. Nicht zuletzt die aktiven Log-ins auf der Administratoren-Seite des Darknet-Schwarzmarktes machten es Ulbrichts Verteidigung deutlich schwerer, seine Rolle als Kopf des Darknet-Schwarzmarktes abzustreiten.“

    https://web.archive.org/web/20160801044537/http://motherboard.vice.com/de/read/bis-das-sek-kommt

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